Medieninformation

«125 Joor Breo - E lebändigi Tradition»

Die Breo feiert im Jahr 2021 ihr 125-Jahr Jubiläum. Dieses fällt in eine Zeit, in der nichts so ist wie gewohnt und schon gar nicht so wie geplant. Dennoch möchten wir diesen Geburtstag feiern. Schliesslich sind wir erst die zweite Basler Fasnaschtsclique, die ihr Hundertfünfundzwanzigstes erleben darf. Wir starten dazu einfach etwas später und anders als vorgesehen, aber getreu dem diesjährigen Fasnachtssujet - «ainewäg».

Anfänge

Die Breo wurde im Jahr 1896 durch Hans Fischer und Fritz Kleis, zwei befreundete Turner des Turnvereins Amicitia gegründet. Die Amicitia war der Turnverein der Studentenverbindung der Zofinger. Mündlichen Überlieferungen zufolge, entstand die Breo aus der damaligen Löwenfels-Clique. Die Gründung soll im Restaurant «zum Löwenfels» in der Steinenvorstadt erfolgt sein. Dort, wo heute das Kino Capitol steht. Die Wirtin des Löwenfels hiess Frau Brändlin, und da es damals beliebt war, Begriffe und Namen auf die Endsilbe -eo zusammenzuschränzen, hiess Frau Brändlin nicht Br-ändlin, sondern Br-eo. Sie war es, die der Breo ihren Namen gab.

Gegenwart

In der Breo-Clique können Mädchen und Jungen ab 6 Jahre das Pfeifen und Trommeln erlernen und bis ins hohe Alter Fasnacht machen. Als Fasnächtlerinnen und Fasnächtler verbindet uns die Freude am Musizieren und die Leidenschaft für das kulturelle und lebendige Fasnachtserbe. So pflegen und geniessen wir auch ausserhalb der Übungsstunden ein geselliges Cliquenleben mit verschiedenen Anlässen, die über das ganze Jahr verteilt sind. Die Breo-Clique zählt (Stand 2020) rund 350 Mitglieder, davon 250 aktive Fasnächtlerinnen und Fasnächtler (70 Kinder).

Untergruppen

Seit 1948 hat die Breo ihre eigenes «Nochwuchsziigli», das 1974 in zwei Untergruppen aufgeteilt wurde: die Ableeger, wo Kinder das  das Pfeifen und Trommeln erlernen. Und die Junge Garde, in der der Nachwuchs ab 11 Jahren das eigene Können vertiefen und das Reprtoire für den Übertritt in den Stamm (mit 18 Jahren) ausbauen kann.

Wer es nach den wilden Jahren im Stamm etwas ruhiger angehen möchte, kann ab 40 Jahren in die Alte Garde wechseln. Diese wurde 1988 gegründet und läuft seit 2014 an der Fasnacht in einer Cliquenpartnerschaft mit der Glunggi Alten Garde.

Obwohl seit der Gründung des ersten «Nachwuchsziigli» sowohl Jungen wie Mädchen aufgenommen wurden, öffnete der Stammverein seine Türen für Frauen erst 1997. Davor mussten alle Frauen mit 18 Jahren in die Breo Jüntli wechseln, die 1960 gegründet und 2019 wieder aufgelöst wurden.

«E lebändigi Tradition»

Unsere lange Geschichte verpflichtet, Altes zu bewahren aber auch Neues zu schaffen. So leben und pflegen wir die Fasnacht als eine lebendige Tradition, um dieses einzigartige Kulturgut noch an viele Generationen weitergeben zu können.

Jubilieren mit Corona

Die ursprünglich geplanten Jubiläumsaktivitäten rund um die Fasnacht 2021 mussten aufgrund der epidemiologischen Lage verschoben werden. Neu hofft die Breo-Clique ihr Jubiläumsjahr am 30. Oktober 2021 mit einem internen Festakt für Jung und Alt zu eröffnen und die Fasnacht 2022 ins Zeichen des Jubliäms stellen zu können. Zudem wird die Breo ihr Jubiläum mit einem Auftritt am hoffentlich stattfindenden Drummeli 2022 feiern dürfen.

Kontakt

Für weitere Auskünfte und Rückfragen im Zusammenhang mit dem 125-Jahr Jubiläum der Breo-Clique steht Dominik Seitz, der Obmaa der Clique über folgendes Kontaktformular gerne zur Verfügung.